Beim Color Blocking ist zwar viel erlaubt, dennoch gibt es einige Tipps, um mit Kontrastfarben ein tolles Outfit zu kreieren. Eine gelungene Farbauswahl erfordert ein wenig Übung und Gespür, denn nicht jedes Farbspiel funktioniert uneingeschränkt. Wer die Grundregeln des Colorblockings aber kennt, dem wird das Styling mit Sicherheit gelingen.

Beim Color Blocking hilft der Farbkreis

Den Farbkreis kennen wir noch aus dem Kunstunterricht in der Schule. Er zeigt uns, welche Farben einander besonders gut ergänzen, kontrastieren oder zum Leuchten bringen. Einander gegenüber liegende Farben werden Komplementärfarben genannt und bilden häufig die Grundlage eines Colorblocking-Outfits.

Diese Kontrastfarben verstärken einander und so strahlen Blau und Orange zum Beispiel besonders gut nebeneinander. Aufgrund dieser Basis können Farbenfrohe auch noch zu einer dritten Farbe greifen, die das Outfit perfekt macht. Auch Farben, die auf dem Farbkreis nebeneinander liegen, die Analogfarben, können beim Color Blocking kombiniert werden. Dabei handelt es sich meist um verschiedene Nuancen einer Farbe. Das bedeutet: Einfach eine Farbe nach eigenem Geschmack wählen und mit den unterschiedlichen Schattierungen spielen. Pink in allen Nuancen kann so schon mal zum Komplett-Look werden.

Wer es nicht ganz so knallbunt mag, der kann schlichte Naturtöne mit den Kontrastfarben kombinieren und das Outfit somit optisch beruhigen. Nude, Beige oder auch Grau eigenen sich für diese stilvollen Farbspiele ideal. Und auch die Mischung aus Pastelltönen wie zartem Mint und kräftigem Violett dazu funktionieren sehr gut und sorgen für einen Look abseits der typischen Farbpalette.

Der Mix macht’s beim Color Blocking

Beim gelungenen Colorblocking entscheiden nicht nur die Farbspiele mit Kontrastfarben, sondern auch der richtige Mix und die Kombination mit anderen Trends. Colorblocking eignet sich nämlich ideal dazu, ihn mit anderen Styling-Varianten zu vereinen. Der Schwarz-Weiß-Trend zum Beispiel lässt sich perfekt in die bunten Outfits mixen und was eignet sich besser für Color Blocks als die angesagten Neon-Farben?! Auch Metallic-Effekte können den Look aufwerten. So sieht für die Partynacht ein bunter Blouson mit leichtem Schimmer toll aus und reflektiert das einfallende Licht besonders schön. Modern und stilsicher wird Colorblocking gestylt, wenn es dezent ist. Ein schwarzer Blazer überrascht zum Beispiel mit einem knallig pinken Innenfutter und auch die quietschgelbe Innenseite des langen Abendkleids überrascht.

Da bei weitem nicht immer das gesamte Outfit im Colorblocking-Stil daherkommen muss, können Materialien wie Denim oder Leder die Kontrastfarben neutralisieren. Als Röhrenjeans, Jacken oder Röcke machen sich diese Stoffe besonders gut zum bunten Farbspiel. Echte Fashion-Profis können sich sogar an zweifarbige Muster wagen. Eine schwarz-weiß geblümte Shorts zum zitronengelb-weiß geblockten Shirt sorgt zum Beispiel im Nu für ein sommerliches Outfit. Bei den Accessoires dann gibt es für das Color Blocking zwei Möglichkeiten: Entweder kann dezenter Goldschmuck einem Outfit noch mehr Glanz und Eleganz verleihen, oder aber mit Statement-Schmuck in ebenfalls bunten Farben für Colorblocking-Akzente gesorgt werden. Je auffälliger das Outfit bereits ist, desto zurückhaltender sollte es bei den Accessoires zugehen – so lautet die einfache Faustregel für das Color Blocking.

So macht Color Blocking richtig Spaß

Und zu guter Letzt heißt es nur noch: Auf in die City oder auf die Website des Lieblings-Modeversands und nichts wie losshoppen! Denn Color Blocking macht nicht erst beim Tragen Spaß, sondern auch schon beim Styling!