Color Blocking ist ein toller Trend, der für jeden Typ funktioniert und sehr vielfältig gestylt werden kann. Das Farbspiel mit unterschiedlichen Kontrastfarben kann aber auch leicht schief gehen und das Outfit ruinieren. Deshalb ist es besonders beim Colorblocking Trend wichtig, die absoluten Don’ts und Tabus für das Styling zu kennen.

Selbst beim Color Blocking kann es zu bunt hergehen

Obwohl Colorblocking von der Kombination bunter Farben miteinander lebt, gilt es, die richtigen Farben zu finden und vor allem, nicht zu übertreiben. Deshalb sollten nicht mehr als drei verschiedene Farben zusammen gestylt werden. Während schwarz-weiße oder andere, sehr schlicht gefärbte Muster zum Color Blocking sehr gut funktionieren können, sollten kreischend bunte Prints auf jeden Fall vermieden werden. Das Outfit wird dadurch viel zu aufregend und optisch überladen. Gleiches gilt für Blümchen-Prints, Ornamente oder andere komplexe Muster.

Beim bunten Mix der Kontrastfarben kommt es aber nicht nur auf ein gutes Händchen für Farben, sondern auch auf die richtigen Stoffe an. Von billigen Materialien, die Fransen ziehen oder Fehler haben, sollten die Finger gelassen werden, denn bei dem Hingucker-Effekt von Color Blocking fällt jede Macke sofort auf. Auch verblasste und ausgewaschene Farben sind ein absolutes No Go bei diesem Trend, der ja von kräftigen und satten Nuancen lebt. Deshalb ist es beim Color Blocking Trend umso wichtiger, hochwertig zu kaufen, und sowohl im Shop als auch beim Modeversand auf gute Materialien zu achten.

Beim Color Blocking auf den Typ achten

Color Blocking kann sehr gut dazu eingesetzt werden, die Figur zu formen und zu modellieren. Allerdings nur, wenn man ein paar Basics beachtet: Horizontales Colorblocking ist nämlich nicht unbedingt schmeichelhaft für die Figur, kann sehr große Frauen aber optisch kleiner wirken lassen. Vertikale Farbakzente hingegen machen schlanker und mit dunklen Kontrastfarben lassen sich ein paar Kilos auf den Hüften wegschummeln.

Außerdem müssen die gewählten Nuancen zum Hautton und Typ passen. Rothaarige Frauen sollten zum Beispiel bei Pink vorsichtig sein, während Grün die Haarfarbe perfekt unterstreicht. Sehr blassen Typen stehen allzu dunkle Farben nicht so schön, da diese noch heller machen. Auch sollten sehr bunte Teile nicht zu nah am Gesicht getragen werden, um nicht noch blasser zu wirken. Einige Farben, wie zum Beispiel Senfgelb, sind ebenfalls sehr speziell und stehen nicht jedem. Wer sich bei außergewöhnlichen Tönen nicht ganz sicher ist, sollte lieber zu den Klassikern greifen. Dazu dezentes Make-Up, oder zumindest nur zart betonte Lippen, und der Look ist perfekt.

Ein absolutes Don’t darf beim Color Blocking aber nicht ungenannt bleiben: Die Angst vorm Experimentieren. Nur wer verschiedene Looks ausprobiert und offen für Neues ist, kann seinen eigenen und perfekten Stil finden.

Accessoires

Wer Color Blocking hört, der denk im ersten Moment an knallbunte Kleidung in Kontrastfarben, die durch gewagte Kombinationen zu einem wahren Farbspiel wird. Für all diejenigen, denen ein Colorblocking-Komplettlook zu viel des Guten ist, gibt es zum Glück eine Menge Accessoires, die genauso farbenfroh sind und den Trend für jedes Outfit kompatibel machen.

Color Blocking ist von Kopf…

Haartücher sind vor allem im Sommer ein absoluter Trend. Wieso also nicht zu solchen in bunten Kontrastfarben greifen, die uns den Color Blocking Trend ins Haar zaubern. Und mit lustig gestreiften Mützen in verschiedenen Farben steht auch einem bunten Herbst und Winter nichts mehr im Wege. Bommelmützen eigenen sich dafür besonders gut, denn sie sehen nicht nur cool aus, sondern halten auch schön warm. Ideal dazu: Ein schwarzer oder anders einfarbiger Mantel, der den Look kontrastiert und erwachsener macht.

Für Colorblocking-Einsteiger reicht meist ein einziges Kleidungsstück in einer oder mehreren bunten Farben aus, um bereits schöne Farbspiele zu erreichen. Schals oder Jacken, Gürtel, Handtaschen und Portemonnaies – egal welches Accessoire es ist, mit einem Color Block wird jedem noch so schlichten Outfit sofort mehr Lebensfreude verliehen und ein gekonnter Eyecatcher gesetzt, der garantiert viele Blicke auf sich zieht. Selbst beim Make-Up macht Color Blocking nicht Halt. Neonfarbener Lidschatten sorgt für aufregende Blicke, matter oder glänzender Lippenstift betont sexy Lippen. Doch Vorsicht: Entweder die Augenpartie oder die Lippen sollten betont werden, denn wenn beides in knalligen Kontrastfarben erstrahlt, wirkt man schnell wie ein echter Paradiesvogel.

…bis Fuß der Renner!

Apropos Kosmetik: Auch auf Finger- und Fußnägeln macht sich Color Blocking sehr gut. Nagellacke gibt es in unzähligen verschiedenen Kontrastfarben und können entweder unifarben oder im Wechsel miteinander aufgetragen werden. Ansonsten zieren die Füße auch wunderschöne Schuhe im Colorblocking-Stil. Besonders stilvoll sehen Ballerinas, Flats oder High Heels aus, wenn eine dezente Farbe wie modernes Nude mit einer bunten Kontrastfarbe verbunden wird. Schon mit einer schlichten Jeans-und-Shirt-Kombi sehen diese Schuhe toll aus. Eine weitere Möglichkeit für den Color Blocking Look: Bunte Socken zwischen Schuhen und Hose hervorblitzen lassen oder die Beine mit farbigen Strumpfhosen in Szene setzen. Aber Achtung: Bunte Beinkleider machen optisch nicht unbedingt schmaler.

Grundsätzlich gilt beim Color Blocking: Je auffälliger und bunter die Accessoires, desto schlichter das restliche Outfit. So wird ein schlicht unifarbenes Outfit mit kontrastierender Statement-Kette zum Beispiel zum stilvollen Look. Und selbst bei Accessoires ist noch nicht Schluss: In Form von Vorhängen, Teppichen und Wandfarben hält der Color Blocking Trend sogar Einzug in unsere Wohnungen.